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Henning Putbusk wurde als Hauptmann zu den Schlössern in Schonen während des Krieges zwischen Dänemark und Mecklenburg als Fehdehelfer aktenkundig.

Als dänischer Drost half er mit Friedensverhandlungen zwischen den hansischen Städten und "den Seeräubern".

Es gab zu dieser Zeit mehr Mitglieder der dänischen Adelsfamilie Podebusk/Putbusk (die Ältere Linie) die Henning hießen. Dieser Artikel handelt aber von dem Hauptmann zu Helsingborg, dessen Vater Borante Putbusk war. Dieser Henning Putbusk wurde Ritter, Hauptmann, Gelker zu Sconen und dänischer Drost (Reichsstatthalter). Er wurde manchmal "der Ältere" benannt.

Leben

Namensvarianten: Henning von Pudbuszk[1], Henning von Podbuszk[2], Henninge van Podbuszk[3], Henning van Pudbus[4], Henning van Podebusk[5], Henning Podebusk[6], Henning Podebusk den Ældre (der Ältere)[7], Hennynge von Bodebuz[8], Hemmingi Pudbusk[9].

Lebensdaten: War bereits 1350 Ritter geworden. War 1369-1388 dänischer Drost (königlicher Stellvertreter). Hielt 1371-1378 die Schlösser in Schonen im Auftrag der hansischen Städte. Laut des Jahrbuch der dänischen Adels starb er zwischen August 1387 und 4. Oktober 1388.

Herkunft: Dänemark/Rügen? (Putbus ist eine Stadt auf Rügen).

Tätigkeitsgebiet: Dänemark, Schonen, Nord- und Ostsee.

Verwandtschaft: Vater: Borante Putbusk. Onkel: Henning Putbusk, Knappe[10]. Neffe: Henning Putbusk der Jüngere[11]. Frau: Gisla. Söhne: Predbjørn Putbusk, Hans Putbusk, Borante Putbusk der Jüngere und Tetze Putbusk.

Tätigkeiten

Aktivitäten als Fehdehelfer:

Ca. 1362 machten die Wismarer 18 Leute gesetzlos, weil sie "Seeräuber" waren. Unter den "Seeräubern" wurde der Ritter Henning Putbusk als der erste erwähnt[12]. Die anderen 17 Männer waren Nicolaus Vinke, Henninghus Preen, Otto de Bremen, Butzowe, Pruze, Ingwer, Nicolas Iones (=Nykel Jonson, Swarte Schonighe?), Kelleby Plotze, Yesse Schutte, Eberhardus Witte, Hartwicus Zaghere, Hinricus Wylzowe, Iohannes Caluus, Koneke Redwisch, Stuke senior und Stuke junior (ich zähle nur 16 Männer, 17 mit Henning Putbusk. Es gibt aber keine Trennungen zwischen den Namen, so vielleicht habe ich die Quelle falsch gelesen).

  • Die Quelle in Diplomatarium Daniucum erwähnt andere Quellen, in denen die Ursache für die Gesetzlosigkeit dieser Männer vielleicht zu finden ist[13]. Angeblich handelte die Sache von Zurückhaltung der Renten auf der Insel Fehmarn, die zu den Lübeckern gehörten.
  • Es kommt mir ein bisschen unwahrscheinlich vor, dass alle diese Männer eine Fahrgemeinschaft bildeten.

1363 wurde Henning Putbusk im Rezess des Tages zu Nyköbing erwähnt, vermutlich weil er mit den Hansen einen Waffenstillstand geschlossen hatte. Die Quellen dazu sind aber in Latein geschrieben[14].

1364 wurde in Rostock Lösegeld zu dänischen Großmännern bezahlt. Henning Putbusk bekam Geld von Lambertus Tressow, Johannes Kule, Lambertus Dume, Hinricus Yessyn, Godskalk Barnekow, Albertus Leddeghe, Ericus Malchyn, Conradus Bremer, Hinricus Kraan, Arnoldus Ruzst, Henninghus Slychte und Redberh[15]. Vermutlich waren sie Henning Putbusks Gefangener gewesen.

1369 überlegten die Hansischen Städte, wie sie sich Henning Putbusks pommerschen Güter bemächtigen konnten[16]. Er nahm also zu dieser Zeit Teil in dem Krieg des Königs gegen die Hanse.

Am 3. Dezember 1377 schrieben Mathias Weise und Wilhelm von Herne (Bürger zu Thorn), dass Henning Putbusk Güter aus einem gestrandeten Schiff, das zu ihnen gehörte, genommen hatte. Sie hatten nach langen Verhandlungen eine vorläufige Vereinbarung erreicht, nämlich dass Henning Putbusk ein Zehntel der Güter behalten sollte, aber auch mit Hartwig Pul nach Stralsund fahren sollte, so dass die Städte mit ihm um die Sache verhandeln konnten[17].

  • Am 14. April 1378 erkannten Hartwig Pul und Mathias Weise (Ratsmänner zu Thorn) und Wilhelm von Herne (Bürger zu Thorn), dass Henning Putbusk einen Teil der genommenen Güter zurückgegeben hatte[18]. Laut der Herausgeber des Diplomatarium Danicum endete die Sache hier[19].
  • Die Sache wurde aber auch im Jahr 1393 bei den Verhandlungen zwischen den Dänen und den preußischen Städten erwähnt. Die dänischen Boten schrieben hier über "...die schaden unde schiffbroche, die euwer stete unde kouflute entpfangen haben, beide von Herrn Henning von Pudbuszk..."[20]. Die eine Sache muss diese gewesen sein, die andere Sache muss die unten stehende Sache mit Kristian Rudeger gewesen sein.

1378 wurde Henning Putbusk noch einmal angeklagt, weil er 1377 Güter aus Kristian Rudigers bei Helsingborg gestrandeten Schiff genommen hatte. Ein preußischer Sendebot erklärte Henning Putbusk, dass es zwei Zeugen gab (Johan Lifholt und Johan Schaffenrode) und erinnerte ihn daran, dass er Ersatzgeld versprochen hatte[21].

  • Am 24. Juni 1378 schrieb Henning Putbus an den Hochmeister, dass er Schiffbrüchigen Güter bei Helsingborg geborgen hatte: 963 Laken und 70 Pipen Öl[22]. Diese Mengen entspricht fast genau die Mengen von Laken und Öl, die in Kristian Rudegers Schiff zu finden waren (siehe unten).
    • In dieser Quelle wird Hartwig Pul aber auch erwähnt. Vielleicht sind die zwei Sachen aus dem Jahr 1377 identisch!?
  • Am 17. April 1379 wurde die Sache noch einmal erwähnt. Die Preußische Seite war offenbar noch nicht zufrieden[23].
  • Am 9. April 1380 teilte das Rat zu Thorn dem Danzigern Rat mit, dass es gern um Henning Putbusk verhandeln wollte[24]. Es handelte wahrscheinlich von den Schiffbrüchigen Gütern.
  • Am 21. Oktober 1380 wurde "dat want dat ereme kopmanne ward genommen" auf jeden Fall noch einmal erwähnt in Verbindung mit Henning Putbusk[25]. Anderswo wurde es auch erwähnt, das die genommenen Güter Gewandt oder Tuch waren.
  • Am 24. Juni 1381 erinnerten die preußischen Städten Henning Putbusk daran, dass er ihnen gestrandete Güter schuldig war. Er hatte nicht genug Ersatz bezahlt[26].
  • Am 24. April[27] und am 20. Juli[28] 1384 erinnerten die preußischen Städten Henning Putbusk noch zweimal daran, dass er ihnen gestrandete Güter schuldig war.
  • In Januar 1393 (4 Jahre nach Henning Putbusks Tod) erwähnte der Hochmeister diese Sache in einem Brief an die Königin Margarethe. Er konnte ihre Seite im Dänisch-Mecklenburgischen Konflikt nicht beitreten bevor diese Sache verhandelt war (?)[29].
  • 1393-1394 wurde dann um diese Sache verhandelt[30]. Johannes Lifholt wiederholte zweimal seine Zeugenaussage[31]. Die Güter, die an Bord des Schiffes gewesen waren, wurden aufgelistet[32]. In der lezten Quelle wurden 965 Laken, 244 "harrasch", 1 Fass mit Kleider, 1 Fass mit Gewürze, 1 Fass mit Reis, 1 Fass mit Mandeln und 66 "pipen" Öl aufgelistet. Die Mengen von Laken und Öl entspricht fast genau die Mengen aus dem Brief, den Henning Putbusk am 24. Juni 1378 an den Hochmeister sendete (siehe oben). Die preußischen Städte wollten Schadensersatz, aber Königin Margarethe wollte am Ende keinen geben. Sie wollte keine Verantwortung dafür nehmen, was Henning Putbusk als hansischer Hauptmann/Vogt in Schonen getan hatte. Auf dem Tag zu Helsingborg sagte sie, dass sie zu dem nächsten Tag Dokumenten mitbringen würde, die beweisen konnte, dass sie Recht hatte[33].

Am 18. August 1380 schließen Hennning Putbusk, zwei seiner Söhne und sein Neffe einen Bund mit der Stadt Stralsund[34].

Als dänischer Drost war Henning Putbusk involviert in Verhandlungen zwischen den hansischen Städten und sogenannten "Seeräubern", die Güter von den hansischen Kaufmännern genommen hatten.

  • Am 25. April 1381 wollten die hansischen Städte die Hilfe der Dänen haben, die Seeräuber zu verfolgen und die Schlösser, in denen die genommenen Güter versteckt waren, zu belagern. Laut der Herausgeber der Hanserecesse erklärten die Dänen (Henning Putbusk und Cord Moltke), das sie Unschuldig waren[35]. Vermutlich wollten sie damit sagen, dass die dänische Krone und der dänischer Hof nicht eingemischt war.
  • Am 9. März 1382 schließen die hansischen Städte einen Frieden mit "den Seräubern". Vermittler waren in diesem Zusammenhang Henning Putbusk, Degenhard Buggenhagen und Cord Moltke (der Ältere)[36].
  • In Mai 1382 hatten "Die Seeräuber" (hierunter vermutlich auch die benannte Fehdeführer Ludeke Scinkel und Eler Ranczowe) den Waffenstillstand gebrochen. Dass hatten sie zu Henning Putbusk erklärt[37].
  • Am 24. April 1384 in Stralsund versprach Henning Putbus (unter Anderen), dass er 2 Friedensschiffe ausrüsten lassen würde, die gegen die Seeräuber eingesetzt werden sollten[38].
  • Am 28. September 1386 Funktionierte Henning Putbusk als Bürge für den "Seeräuber" Eler Ranczowe[39].

Status: Ritter, Drost ("Hauptmann zu Dänemark"), Hauptmann, Auftraggeber?.

Fahrgemeinschaften:

Auftraggeber: Königin Margarethe von Dänemark

Angaben zu Schiff und Besatzung:

Sonstige Tätigkeiten:

Am 7. September 1361 trat Henning Putbusk in einer lateinischen Quelle aus Greifswald auf[40].

In der 'Greifswalderschen' Sache zwischen Konrad Kannengeter und Gerike Rubenow erwähnte Konrad Kannengeter 1370 Henning Putbusk, der Gelker in Schonen[41]. Seine Rolle in dieser Sache ist ein bisschen unklar.

Am 21. Mai 1371 vereinbarten die Hansischen Städte sich mit Henning Putbusk wegen des Schlosses Falsterbo. Henning Putbusk sollte offensichtlich der hansische Stellvertreter/Vogt/Hauptmann hier sein[42].

  • Später verhandelten sie weiter darüber: In Oktober 1371 wurde es vereinbart, dass Henning Putbusk die Schlösser Helsingborg, Skanör, Falsterbo und Malmö bis 25. Juli 1374 halten sollte[43].
  • 1374 wurde die Sache wieder aufgenommen, als der oben genannte Tag sich näherte[44]. Am 25. Juli wurde es vereinbart, dass Henning Putbusk jährlich 1000 Mark für seine Aufgaben auf den Schlössern in Schonen bekommen sollte[45]. Außerdem wollte König Waldemar zu dieser Zeit seine Schlösser zurück haben[46].
  • Am 25. Oktober 1375 wurde es vereinbart, dass Henning Putbusk die Schlösser bis 25. Juli 1376 behalten sollte. Dafür bekam er 1000 Mark[47] (im Voraus bekam er 200 Mark[48].
  • Am 22. September 1376 wurde es noch einmal vereinbart, dass er die Schlösser halten sollte. Er sollte auch diesmal 1000 Mark dafür bekommen[49].
  • Am 11. August 1377 wurde es noch einmal vereinbart, dass er die Schlösser halten sollte [50].
  • Um 30. Mai 1378 wurde es in Stralsund vereinbart, dass Henning Putbusk die Schlösser in Schonen an Gregor Swerting und Nikolaus Segefried übergeben sollte[51].
  • Es gibt auch eine Zollrechenschaft  für Schonen aus dem Jahr 1378, in der Henning Putbusk erwähnt wurde[52].

Am 19. August 1375 wurden Henning Putbusk und seine Familie in der Bruderschaft des Klosters Eldena aufgenommen. Der Abt versprach, dass die Mönche für die Familie beten wurden[53].

Am 10. November 1375 bekam Henning Putbusk Persönlich Erlaubnis von dem Papst, Messe für seinen Haushalt auf Orten, die unter Interdikt standen, zu halten[54]. Er bekam auch das Recht, einen Reisealtar zu haben[55].

Am 1. August 1378 wurde Henning Putbusk in Quellen erwähnt, in deren es vom Mord an Fredebern von Hagen auf Bornholm handelt. Henning Putbusk Rolle in dieser Sache ist mir nicht ganz deutlich[56]. Vermutlich war er Vermittler.

Am 31. Oktober 1385 wurde Henning Putbusk in einer lateinischen Quelle aus Dorpat genannt[57].

Am 4. Oktober 1388 war Henning Putbusk bereits gestorben. Seine Frau und Söhne schenkten Landgüter an die Königin Margarethe[58].

In den folgenden Quellen tretet Henning Putbusk als dänischer Drost auf (viele Quellen sind identisch):

  • DD: 3.8., Nr. 369-374 (1369: Vorarbeit für den Friedensschluss in Stralsund; HP wird zum ersten Mal "Hauptmann des Dänischen Reichs" genannt) & Nr. 449-454 & 456-457 & 459-60 (1370: Friedensschluss in Stralsund; HP ist Hauptmann des dänischen Reiches und verhandelt für die Dänen) & Nr. 488 (1370: Stavern) & Nr. 492 (1370: Stavern) & Nr. 497 (1370: Kalundborg) & 3.9., Nr. 572 (1370) & Nr. 93-96 & 104-105 & 115-116 (1371; Bekräftigung des Stralsund-Friedens) & Nr. 548 (1375: Odense) & 4.1., Nr. 40 (1376: Slagelse; König Olufs Handfeste) & Nr. 44 (1376) & Nr. 60 (1376: Korsør) & Nr. 67-68 (1376: Korsør) & Nr. 105-106 (1376: Kalundborg) & Nr. 193 (1377) & Nr. 194 (1377: Roskilde) & Nr. 257 (1377: Nyborg) & Nr. 489 (1379) & Nr. 508 § 9 (1379: Lübeck) & Nr. 548 (1379: Roskilde) & 4.2., Nr. 26 )1380: Stigsnäs) & Nr. 392 (1383: Lübeck) & Nr. 450-451 (1383: Putbus) & Nr. 575 (1385: Helsingborg; Zurückgebung der Schlösser in Schonen an die Dänen) & Nr. 581 (1385: Helsingborg) & Nr. 590 (1385: Stralsund) & 4.3., Nr. 214 (1387: Viborg Landsting) & Nr. 222 (1387: Lund; Königin Margarethes Huldigung in Lund) & Nr. 233 (1387: Vedbygård;...) & Nr. 234 (1387: Vedbygård; Königin Margarethes Huldigung in Ringsted) & Nr. 378 (1388) & Nr. 4.4., Nr. 56 (1389: Marienburg).
  • HR: 1.1., Nr. 513 (1369: Stralsund) & Nr. 522-531 (1370: Stalsund; Friedensschluss) & 1.2., Nr. 22-23 (1371: Stralsund) & Nr. 134-136 (1376: Korsør) & Nr. 190 § 6 (1379: Lübeck) & Nr. 266 (1383: Lübeck) & Nr. 274 (1384: Marienburg) & Nr. 306 & 308 (1385: Helsingborg; Zurückgebung der Schlösser in Schonen an die Dänen) & 1.3., Nr. 39-40 (1369: Stralsund) & Nr. 191: Marienburg) & Nr. 433 (1389: Marienburg).
  • HUB: Bd. 4, Nr. 323-325 (1369: Stralsund) & Nr. 343 (1370: Stralsund) & Nr. 352 (1370: Stralsund) & Nr. 832 Anm. 4 (1385: Helsingborg) & Nr. 977 (1389: Marienburg).
  • Liv-, Est- und Kurländisches Urkundenbuch: Bd. 3, Nr. 1062-1064 (1369: Stralsund) & Nr. 1069-1070 (1370: Stralsund) & Nr. 1121 (1376) & Bd. 6, Nr. 2898 (1369: Stralsund?) & Nr. 3217i (1385: Helsingborg).
  • MUB: Bd. 16, Nr. 9992-9993 (1369: Stralsund) & Nr. 10063 (1370: Stralsund) & Bd. 19, Nr. 10933 (1376: Kalundborg) & Nr. 10940 (1376: Kalundborg) & Nr. 11204 (1379: Lübeck).

In den folgenden Quellen tretet Henning Putbusk als "normales" dänisches Reichsratsmitglied oder als Bote der dänische Krone auf (einigen Quellen sind vermutlich identisch):

  • DD: 3.4., Nr. 307 (1360: Greifswald) & Nr. 325 (1360: Kalundborg) & Nr. 352 (1360: Helsingborg; Friedensschluss zwischen Waldemar von Dänemark und Albrecht von Mecklenburg) & 3.6., Nr. 69 (1361) & Nr. 89 (1361?; Quelle in Latein, HP wahrscheinlich Bote des dänischen Königs) & Nr. 244 (1362: Rostock; Friedensschluss zwischen König Waldemar von Dänemark und seinem Sohn Kristoffer und den Hansen und König Magnus von Schweden und König Haakon von Norwegen) & Nr. 249 (1362: Vordingborg;...) & 3.7., Nr. 263 (1365: Kolding; Friedensschluss zwischen König Waldemar von Dänemark und den Grafen von Holstein und Stormarn) & Nr. 286 (1365: Vordingborg; Friedensschluss zwischen König Waldemar von Dänemark und den Hansen) & Nr. 328 (1365: Nyköping;...) & 4.1., Nr. 5 (1376: Wismar) & Nr. 256 (1377: Lübeck) & Nr. 360 (1378: Stralsund) & 4.2., Nr. 128 (1381: Stralsund; Verhandlungen um die "Seeräuber") & Nr. 165 (1381: Schonen).
  • HR: 1.1., Nr. 277 (1362: Rostock; Friedensschluss zwischen König Waldemar von Dänemark und seinem Sohn Kristoffer und den Hansen und König Magnus von Schweden und König Haakon von Norwegen) & Nr. 370 (1365: Vordingborg; Friedensschluss zwischen König Waldemar von Dänemark und den Hansen) & Nr. & 1.2., Nr. 113 (1376: Wismar; Verhandlungen um die dänische Königswahl) & Nr. 14 (1376;...) & Nr. 150 § 1 (1377: Lübeck) & Nr. 153 (1378: Stralsund) & Nr. 240 (1381: Schonen) & 1.3., Nr. 80 (1376: Marienburg).
  • HUB: Bd. 4, Nr. 21 (1361).
  • MUB: Bd. 14, Nr. 8775 (1360: Helsingborg; Friedensschluss zwischen Waldemar von Dänemark und Albrecht von Mecklenburg) & Bd. 15, Nr. 9045 (1362: Vordingborg) & Bd. 19, Nr. 11032 (1377: Lübeck) & Nr. 11079 (1378: Stralsund).

In den folgenden Quellen tretet Henning Putbusk als hansischer Hauptmann oder Bote auf (in seine Eigenschaft von Hauptmann in Schonen):

  • DD: 3.9., Nr. 125 (1371: Stralsund) & Nr. 287 (1373: Lübeck) & Nr. 370 (1374: Lübeck) & Nr. 455 (1375) & Nr. 482 (1375) & 4.1., Nr. 51 (1376: Stralsund) & Nr. 92 (1376: Marienburg) & Nr. 94 (1376) & Nr. 141 & 299 (1376-77: Marienburg).
  • HR: 1.2., Nr. 18 (1371: Stralsund) & Nr. 53 (1373: Lübeck) & Nr. 73 (1374: Lübeck) & Nr. 86 (1375) & Nr. 104 (1375) & Nr. 105 (1375) & Nr. 120 (1376: Stralsund) & Nr. 176 (1378(?): Marienburg).
  • HUB: Bd. 4, Nr. 495 (1375).
  • MUB: Bd. 18, Nr. 10709 (1375: Malmö).

In den folgenden Quellen tretet Henning Putbusk als Vermittler, Zeuge, Unterzeichner, Verkäufer oder Käufer von Gütern/Höfen/Land o.Ä. auf (einigen Quellen sind vermutlich identisch):

  • DD: 3.2., Nr. 224 (1346: Stralsund) & 3.3., Nr. 244 (1350: Bautzen; HP wurde "Herrn" genannt - er war schon Ritter geworden) & Nr. 510 (1351) & 3.4., Nr. 28 (1353) & Nr. 157 (1354) & 3.4., Nr. 20 (1357: Stralsund) & Nr. 196 (1359)& 3.5., Nr. 181 (1362: Vordingborg) & 3.7., Nr. 19 (1364: Stralsund) & Nr. 181 (1364: Stralsund) & Nr. 242 (1365: Stralsund) & Nr. 291 (1365; HP wird hier Gelker (Vogt/Hauptmann) zu Schonen genannt, aber merkwürdigerweise nennt er sich auch Knappe - siehe "Sonstiges") & Nr. 363 (1366: Kaludborg) & Nr. 420 (1366-67: Putbus(?); HP nannte sich in dieser Quelle "Gelker" (=Vogt/Hauptmann) zu Schonen, Halland und Blekinge) & Nr. 462 (1366) & Nr. 464 (1366: Rostock) & 3.8., Nr. 25 (1367) & Nr. 26 (1367: Skive) & 3.9., Nr. 355 (1374: Hald) & Nr. 375 (1374: Nyborg) & Nr. 459 (1375) & Nr. 471 (1375: Ørkild) & Nr. 503 (1375: Putbus) & Nr. 546 (1375) & 4.1., Nr. 28 (1376) & Nr. 186 (1377) & Nr. 241 (1377: Putbus) & Nr. 263 (1377: Putbus) & Nr. 265-266 (1377: Nyborg) & Nr. 288 (1377: Lund) & Nr. 311 (1377: Køge) & Nr. 465 (1378) & Nr. 479 (1379) & Nr. 490 (1379: Roskilde) & Nr. 501 (1379: Nyköbing Falster) & Nr. 530 (1379) & Nr. 546 (1379: Slagelse) & 4.2., Nr. 8 (1380) & Nr. 17 (1380) & Nr. 50 (1380: Greifswald) & Nr. 77-78 (1380: Slagelse) & Nr. 107 (1381) & Nr. 121 (1381: Korsør) & Nr. 178 (1381) & Nr. 203 (1382: Stralsund) & Nr. 251 (1382: Lübeck) & Nr. 1383 (1383) & Nr. 319 (1383: Slagelse) & Nr. 399 (1383: Stralsund) & Nr. 409 (1383: Slagelse) & Nr. 418 (1383) & Nr. 471 (1384) & Nr. 485 (1384) & Nr. 574 (1385: Slagelse Haradsting) & Nr. 274 (1387: Søborg).
  • HR: 1.1., Nr. 388 (1366: Rostock) & 1.2., Nr. 142 (1376: Marienburg) & 1.3., Nr. 98 81377: Marienburg).
  • MUB: Bd. 19, Nr. 10863 (1376) & Bd. 25, Nr. 14645 (1379: Slagelse).

In den folgenden Quellen wurde Henning Putbusk nach seinem Tod erwähnt. Es dreht sich aber hier nur um Quellen, in denen er selbst keine große Rolle spielten:

  • DD: 4.4., Nr. 153 (1389) & Nr. 227 (1390: Stralsund) & Nr. 243 (1390) & Nr. 664 (1392-1419) & 4.5., Nr. 298 (1394) & 4.6., Nr. 40 (1396: Stralsund) & Nr. 67 (1396: Putbus) & Nr. 180 (1396: Stralsund) & Nr. 371 (1397) & Nr. 442-443 (1397: Gurre & Søborg) & Nr. 446 (1397: Slangerup) & 4.7., Nr. 307 (1400).

Sonstiges

Ein "Ritter auf Rügen" hieß auch Henning Putbusk. Er wurde z.B. im Jahr 1348 aktenkundig[59] und ist vielleicht mit "unserem" Henning Putbusk identisch. Er hatte eine enge Verbindung zu Rügen[60].

1365 wurde Henning Putbusk Gelker, Landstingsrichter und Landhäuptling zu Schonen genannt, aber in dieser Quelle nennt er auch sich selbst "Knappe"[61]. Vielleicht war dieser Henning Putbusk nicht mit "unserem" Henning Putbusk identisch. Er war zu der Zeit nämlich schon seit Jahren Ritter.

Bei dem Friedensschluss 1395 zwischen Königin Margarethe und Albrecht von Mecklenburg wurde ein Mann namens Henning von Putbusk als allererste unter den dänischen Adligen erwähnt[62]. Die Herausgeber der Hanserecesse und des Mecklenburgischen Urkundenbuchs meinten, dass es von "unserem" Henning Putbusk handelt[63], der aber 1388 gestorben war. Es muss sein Neffe gewesen sein, obwohl es ein bisschen merkwürdig ist, dass er als allererste Adliger erwähnt wurde. Der Henning Putbusk in dieser Quelle wurde nicht Drost genannt. Im Register des Diplomatarium Danicum ist diesen Henning Putbusk nicht als "unser" Henning Putbusk identifiziert[64].

  • dieser Fehler erscheint auch im Register der Hanserecesse in Verbindung mit dem Henning Putbusk, der 1398 Stockholms Privilegien unterzeichnete[65].

Quellen

Die folgenden Quellensammlungen wurden durchgesucht ohne weiteres zu finden:

  • HR 1.1.-2.3.
  • DD 3.1-4.7.
  • MUB Bd. 14-25.
  • HUB Bd. 3-7.
  • Liv-, Est- und Kurländisches Urkundenbuch 1.2.-1.9.
  • Sattler, Karl: Handelsrechnungen des Deutschen Ordens (1887).
  • Preußisches Urkundenbuch Bd. 5-6.
  • Jenks, Stuart: Das Danziger Pfundzollbuch von 1409 und 1411 (2012).
  • Stieda, Wilhelm: Realer Zollbücher und -Quittungen des 14. Jahrhunderts (1887).

Weitere Funde ohne bisherige Bearbeitung:

  • HR 1.2. 20, 276 und 330.

Literatur

Werlich, Ralf-Gunnar: Henning von Pudbus, in: Jörn, Nils u.a. (Hg.): Der Stralsunder Frieden von 1370, 1998, S. 179-185.

Einzelnachweise

  1. HR 1.4., Nr. 153 § 2
  2. HR 1.4., Nr. 153 § 2
  3. HR 1.4., Nr. 154 § 3
  4. HR 1.4., Nr. 236 IV § 1
  5. DAA 1908: 360-(359)
  6. DD.
  7. DD 3.9.
  8. DD 3.3., Nr. 244
  9. DD 3.7., Nr. 291
  10. Z.B. DD 3.7., Nr. 242
  11. Z.B. DD 3.9., Nr. 503
  12. DD 3.6., Nr. 288 & MUB Bd. 15, Nr. 8977
  13. DD 3.6., Nr. 288, Nachtrag & Schleswig-Holsteinische Regesten und Urkunden Bd. 4, Nr. 1592 & Das Urkundenbuch der Stadt Lübeck Bd. 3, S. 819 Anm. 1
  14. DD 3.6., Nr. 337 § 20 & HR 1.3., Nr. 20 § 19a
  15. DD 3.7., Nr. 151 & HR 1.3., Nr. 283 & MUB Bd. 15, Nr. 9268
  16. DD 3.8., Nr. 299 & HR 1.1., Nr. 491
  17. DD 4.1., Nr. 309 & Nr. 355 & HR 1.8., Nr. 890 & HUB Bd. 4, Nr. 607 & Nr. 611
  18. DD 4.1., Nr. 379 & HUB Bd. 4, Nr. 621
  19. DD 4.1., Nr. 309 (Einleitung)
  20. HR 1.4., Nr. 153 § 2
  21. DD 4.1., Nr. 370 & HR 1.4., Nr. 185 § 7
  22. DD 4.1., Nr. 409 & HR 1.8., Nr. 892 & HUB Bd. 4, Nr. 634
  23. DD 4.1., Nr. 495 & HR 1.2., Nr. 174
  24. DD 4.2., Nr. 19 & Nr. 215
  25. DD 4.2., Nr. 64 § 15 & HR 1.2., Nr. 220 § 15 & MUB Bd. 19, Nr. 11285
  26. DD 4.2., Nr. 145 § 15 & HR 1.2., Nr. 232 § 15
  27. DD 4.2., Nr. 464 § 17 & HR 1.2., Nr. 276
  28. DD 4.2., Nr. 481 & HR 1.2., Nr. 290
  29. DD 4.5., Nr. 3 & HR 1.3., Nr. 411 & MUB Bd. 22, Nr. 12482, s. 217
  30. DD 4.5., Nr. 49 § 2 & Nr. 50 § 3 & Nr. 257 § 1 & Nr. 138/ HR 1.4., Nr. 153 § 2 & Nr. 154 § 3 & Nr 185 §§ 6-7 & Nr. 236 IV § 1
  31. HR 1.4., Nr. 154 § 3 & Nr. 185 § 7
  32. HR 1.4., Nr. 154 § 3 & Nr. 185 § 7
  33. DD 4.5., Nr. 257 IV § 1 & HR 1.4., Nr. 236 IV § 1
  34. DD 4.2., Nr. 53-54 & HUB Bd. 4, Nr. 690
  35. DD 4.2., Nr. 129 & HR 1.2., Nr. 230-231 & MUB Bd. 20, Nr. 11334
  36. DD 4.2., Nr. 221 & HR 1.3., Nr. 146 & Liv-, Est- und Kurländisches Urkundenbuch Bd. 3, Nr. 1188 & MUB Bd. 20, Nr. 11416
  37. DD 4.2., Nr. 233
  38. DD 4.2., Nr. 464 § 4 & MUB Bd. 20, Nr. 11586
  39. DD 4.3., Nr. 101 & HR 1.2., Nr. 330 & MUB Bd. 21, Nr. 11802
  40. HR 1.3., Nr. 275
  41. DD 3.8., Nr. 400
  42. DD 3.9., Nr. 48 § 4-5 & HR 1.2., Nr. 11 § 4-5
  43. DD 3.9., Nr. 126-127 & HR 1.2., Nr. 19-20 & HUB Bd. 4, Nr. 407 & MUB Bd. 18, Nr. 10248
  44. DD 3.9., Nr. 370 & HR 1.2., Nr. 73
  45. DD 3.9., Nr. 386 & HR 1.2., Nr. 77
  46. HR 1.2., Nr. 86 (Einleitung)
  47. DD 3.9., Nr. 524 & Nr. 527 & HR 1.2., Nr. 106 & HUB Bd. 4, Nr. 511-512 & MUB Bd. 18, Nr. 10787
  48. DD 3.9., Nr. 528 & HR 1.2., Nr. 107
  49. DD 4.1., Nr. 89 & HR 1.3., Nr. 87
  50. HUB Bd. 4, Nr. 595 & DD 4.1., Nr. 281 & HR 1.3., Nr. 97
  51. DD 4.1., Nr. 402 § 24 & Nr. 417 & HR 1.2., Nr. 156 § 24 & HR 1.3., Nr. 108 & HUB Bd. 4, Nr. 636 & MUB Bd. 19, Nr. 11112 & Nr. 11128
  52. DD 4.1., Nr. 458 & HR 1.2., Nr. 171
  53. DD 3.9., Nr. 498
  54. DD 3.9., Nr. 533
  55. DD 3.9., Nr. 534
  56. DD 4.1., Nr. 416 & Nr. 422 & HR 1.3., Nr. 109
  57. Liv-, Est- und Kurländisches Urkundenbuch Bd. 3, Nr. 1228
  58. DD 4.3., Nr. 441
  59. DD 3.3., Nr. 76
  60. Z.B. DD 3.7., Nr. 363
  61. DD 3.7., Nr. 291
  62. HR 1.4., Nr. 262-263
  63. HR 1.4., Register, S. 639 & MUB Bd. 22, Register, S. 52
  64. Vgl. DD 4.5., Nr. 384-385 mit dem Register S. 510
  65. HR 1.4., Nr. 490